Anfang des Jahres brachte der deutsche Hersteller von Betonmischfahrzeugen, Intermix, einen neuen leichtgewichtigen Betonmischer auf den Markt, bei dem sowohl die Betontrommel als auch die innere Spirale aus 3 Millimeter starken Hardox-Stahlblechen besteht. Der neue Mischer macht bereits 60 Prozent der Unternehmensumsätze aus.
„Im Vergleich zu dem 4,5 Millimeter starken Standardstahl, den wir zuvor verwendet haben, verringert die Leichtversion das Gewicht der Konstruktion um 18 Prozent“, so Harald Schmidt, Vertriebsleiter von Intermix. „Das Wichtigste ist, dass Hardox derart verschleißfest ist, dass die Lebensdauer des Betonmischfahrzeugs trotz reduzierter Dicke gleich geblieben ist.“
Intermix ist einer der führenden Hersteller von Betonmischfahrzeugen in Europa. Das Unternehmen wollte die Nutzlast seiner Fahrzeuge optimieren, da Beton mit 2,4 Tonnen pro Kubikmeter sehr schwer ist. Die deutsche Straßenverkehrsordnung erlaubt ein maximales Gesamtgewicht von 32 Tonnen; ein durchschnittliches vierachsiges Betonmischfahrzeug wiegt leer etwa 14 Tonnen.
Hardox-Konstruktionen werden bereits seit einiger Zeit im Bereich der Muldenkipper eingesetzt, aber es gab noch keine Versuche, sie bei leichten Betonmischern zu verwenden. Intermix arbeitete mit SSAB zusammen, um zu herauszufinden, wie die dünneren, hoch verschleißfesten Hardox-Bleche eingesetzt werden könnten. Am 16. Januar erhielt das Unternehmen die „Hardox in My Body“-Lizenz (HIMB).
„Wir sind stolz, auf dem weltweiten Markt die ersten mit einem HIMB-Betonmischer zu sein“, so Harald Schmidt. „In Anbetracht des enormen Interesses, das wir in Deutschland und anderen Ländern sehen, erwarten wir, dass sich der Mischer in naher Zukunft in weiten Teilen des europäischen Marktes gut verkaufen wird.“
Intermix wird das neue Betonmischfahrzeug auf der INTERMAT ausstellen, die vom 16.–21. April in Paris stattfindet.